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PDA: 7 Nebenwirkungen, die dir keiner sagt

Oft verstehen mich die Leute nicht. Was? Du willst ohne PDA gebären? Hast du denn keine Angst vor den Schmerzen? Ich gehöre zu den Mamas, die ohne Periduralanästhesie entbinden wollen. Und doch, ich habe Angst vor Schmerzen. Ich habe aber auch ein tiefes Vertrauen in die natürlichen Funktionen meines Körpers. Ich habe gelernt, dass Geburtsschmerzen auch einen Sinn haben. Unser Körper gibt uns Signale, und wir begeben uns aufgrund dieser Signale in die für unser Baby beste Geburtsposition. Der Schmerz ist ein guter Coach und Therapeut, wenn man sich auf ihn einlässt.

Außerdem ist es nicht unbedingt eine gute Idee, ein “Problem” zu beheben und dadurch andere hervorzurufen. Neueste Studien enthüllen die zahlreichen Nebenwirkungen der Periduralanästhesie auf die Mutter und ihr Baby. Und dennoch sind diese Risiken so wenig bekannt, dass immer mehr Mütter die PDA für ihre Geburt wählen. Es ist nicht meine Absicht, die Frauen zu verurteilen, die sich diese Anästhesie wünschen oder bekommen haben. Ich verstehe, dass sie ein wahres Geschenk sein kann, wenn nichts anderes hilft. Mit diesem Artikel möchte ich dich über die Nebenwirkungen und Risiken einer PDA informieren, damit du selbst entscheiden kannst, was du für deine Geburt wählst. Entdecke nun 7 der noch viel zu wenig bekannten Nebenwirkungen dieser Anästhesie:

1. Nebenwirkung: mehr Interventionen

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Die PDA ist oft der Beginn von vielen Interventionen. (Foto von Mama Loves)

Beginnen wir mit dem Hauptproblem. Die PDA bringt den natürlichen Verlauf der Geburt durcheinander. Wird dieser gestört, verläuft nichts mehr normal. Eine ständige Überwachung (Monitoring!) und ein Eingreifen in die Geburt wird notwendig. Es gibt nicht immer ein Happy End: Die PDA ist oft der Beginn von vielen Geburtsinterventionen. Wir werden im Weiteren verstehen warum. So erleiden Mütter, welche diese Anästhesie nur als Schmerzlinderung wollten, schlussendlich eine Episiotomie, eine Saugglocken- oder Zangengeburt oder sogar einen Kaiserschnitt.

2. Nebenwirkung: mehr Kaiserschnitte

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Das Risiko auf einen Kaiserschnitt wird durch die PDA verdoppelt.

Wenn du die PDA wählst, verdoppelst du deine Chance auf einen Kaiserschnitt. Vor allem wenn du zum ersten Mal Mama wirst. Babys, dieser Anästhesie geboren werden, sind öfter in der Sternguckerlage (mit dem Gesicht nach oben), was eine normale vaginale Geburt erschwert. Nur ein Viertel der Erstgebärenden (und mehr als die Hälfte der erfahrenen Mütter) mit einem Baby in Sternguckerlage erleben eine spontane vaginale Geburt, bei den übrigen kommen Instrumente (Zange oder Saugglocke) oder ein Kaiserschnitt zum Einsatz.

Die PDA löst oft einen Abfall der Herzfrequenz des Babys aus. In extremen Fällen erfordert dies ein rasches Eingreifen. Ein Notkaiserschnitt kann in diesem Fall das Leben unserer Babys retten, zum Glück gibt es ihn!

3. Nebenwirkung: eine längere Geburt

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Die Geburt wird durch eine PDA verlängert.

Stell dir vor, deine Geburt dauert 2 Stunden länger. Was würdest du dazu sagen? Die PDA verlängert die erste Phase der Geburt um etwa 26 Minuten und die zweite Phase um 2 bis 3 Stunden. Dies ist viel, vor allem für die Gebärende, der einige Minuten schon wie Stunden erscheinen! Warum dauert die Geburt länger? Dafür gibt es mehrere Gründe. Einerseits erschwert die PDA die Beweglichkeit der Mutter. Dabei gilt, je mehr die Mutter sich während der Geburt bewegt, desto besser hilft sie ihrem Baby den engen Geburtskanal zu durchqueren. Die Beckenbodenmuskeln werden durch die PDA betäubt und können so nicht den Kopf des Babys in eine für die Geburt günstige Position geleiten (siehe weiter oben). Schließlich reduziert diese Anästhesie in der Austreibungsphase den Impuls zu pressen. Die Mama fühlt kaum noch ihren Unterleib. Pressen, wenn man dazu den Drang nicht verspürt, ist sehr anstrengend, schwierig und … ineffektiv. Vor allem, da die PDA den Adrenalinstoß verhindert, der normalerweise der Mutter viel Kraft für die Presswehen verleiht.

4. Nebenwirkung: die natürlichen Hormone werden gehemmt

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Bei einer Geburt mit PDA werden synthetische Hormone verabreicht. (Foto von Zachary Long)

Das Adrenalin ist nicht das einzige Hormon, das durch die PDA gehemmt wird. Alle für den guten Verlauf der Geburt wichtigen natürlichen Hormone werden durch die PDA beeinträchtigt. Zu schade, die Natur hat alles vorgesehen … einmal gestört, wird alles kompliziert:

  • Das auch als Hormon der Liebe bekannte Oxytocin wird nicht mehr in ausreichender Menge ausgeschüttet, damit sich die Gebärmutter im Geburtsvorgang natürlich zusammenzieht. Durch die PDA besteht das dreifache Risiko auf synthetisches Oxytocin (Pitocin), welches viele starke und sehr schmerzhafte Wehen auslöst, die allerdings nicht sehr wirksam sind. Mama und Baby zahlen den hohen Preis.
  • Auch die Endorphine, die natürlichen Schmerzmittel des Körpers, welche der Mama ermöglichen, den Schmerz zu ertragen und momentan in eine Parallelwelt abzuschweifen, werden nicht mehr in ausreichender Menge ausgeschieden.
  • PDAs verhindern auch den mütterlichen Spitzenausstoß von Oxytocin, der bei der Geburt auftritt und Mutter und Baby verhilft, eine feste Bindung von Anfang an aufzubauen. Bei einem PDA-Geburtsexperiment mit Schafen haben 80% der Mutterschafe ihre Kleinen direkt nach der Geburt verlassen. Natürlich sind wir keine Tiere, aber dieses Beispiel zeigt uns, wie sehr diese Anästhesie die natürlichen Funktionen stört.

5. Nebenwirkung: das Stillen ist in Gefahr

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Das Stillen wird durch die PDA erschwert.

Wenn du vorhast, dein Baby zu stillen, wird dich Folgendes interessieren. PDA-Mamas hören früher als andere mit dem Stillen auf. Warum? Die Schmerzmittel der Anästhesie machen das Baby schläfrig. Es hat also weniger Kraft, an der Brust zu saugen. Oft ist die Mama nach einer Geburt mit PDA auch erschöpft und die Milchproduktion wird durch die geringen Mengen an Oxytocin verlangsamt. Dabei sind die ersten Momente nach der Geburt die allerwichtigsten, um ein gelungenes Stillen in Gang zu bringen. Solltest du eine PDA bekommen, weisst du nun, dass die Anfangskonditionen fürs Stillen schwieriger sein können. Nichts desto trotz solltest du dranbleiben und vieles ausprobieren. Der Haut-zu-Haut-Kontakt direkt nach der Geburt (oder sobald wie möglich) wird dir sicherlich von großer Hilfe für ein erfolgreiches Stillen sein.

6. Nebenwirkung: Beschwerden und Schmerzen

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Nebenwirkungen der PDA: Beschwerden und Schmerzen (Foto von George Ruiz)

“Was, die PDA verursacht Schmerzen? Ich nehme sie doch extra, um Schmerzen zu vermeiden”, könntest du jetzt denken. Sei beruhigt, die Anästhesie wird deine Geburtsschmerzen verhindern… es kommt nur selten vor, dass keine vollständige Betäubung gelingt. In diesem Fall ist nur eine Körperseite betäubt, während die andere noch ganz normal empfindet. Eine “normale” Geburt mit PDA verläuft allerdings mit diversen Beschwerden und hat oft andere Schmerzen (nicht Geburtsschmerzen) zur Folge:

Mögliche Beschwerden während der Geburt:

  • Mehrmaliges Stechen, wenn das Legen der Anästhesie nicht gelingt
  • Peridualer Bluterguss
  • Allergische Reaktionen
  • Starker Juckreiz am ganzen Körper
  • Kribbeln in den Beinen
  • Fieber – nicht ohne Risiko für das Baby, da seine Temperatur auch ansteigt
  • Keine Kontrolle über Urin und Stuhlgang – deswegen gibt es einen Urinkatheder (erschwert wiederum die Beweglichkeit)
  • Blutdruckabfall – deshalb wird meist eine Infusion mit Flüssigkeiten gegeben
  • Dammrisse (das Risiko wird durch die PDA verdoppelt)

Mögliche Beschwerden nach der Geburt (einige können tagelang anhalten):

  • Infektion der PDA-Einstichstelle
  • Infektion an der Infusions-Einstichstelle
  • Blaseninfektion durch den Urinkatheter
  • Probleme beim Wasserlassen nach Urinkatheter
  • starke Kopfschmerzen ca. 2-4 Tage nach dem Eingriff
  • starke Rückenschmerzen

7. Nebenwirkung: Unzufriedenheit nach der Geburt

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Frauen sind nach einer Geburt mit PDA unzufriedener als andere.

Du hast vielleicht vor, ohne PDA zu gebären, aber es gibt noch ein Bedenken: der Schmerz! “Wie werde ich ihn ertragen?” Ich verstehe dich, ich habe mir auch diese Frage gestellt. Aber sollten wir wirklich die Geburtsschmerzen einfach löschen? Nicht unbedingt! Die Schmerzen haben einen Zweck und sind wichtiger, als man denken könnte. Die Mamas, die keine Medikamente zur Schmerzlinderung genommen haben, sind mit ihrer Geburt am zufriedensten. Sie sind im Durchschnitt stolzer auf sich selbst und glücklich über ihren Initiationsritus von der Frau zur Mutter. Außerdem ist eine Geburt ohne Anästhesie nicht unbedingt eine schmerzhafte Geburt. Es gibt viele sanfte und natürliche Methoden zur Schmerzlinderung, wie z.B. Massagen, Hypnobirthing, Wassergeburten, Selbsthypnose, Geburtsaffirmationen, Homöopathie, Akupunktur, Sophrologie, usw.

PDA: ja oder nein? Entscheide dich vor der Geburt

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Geburt mit oder ohne PDA? Notiere deine Entscheidung auf dem Geburtsplan.

Viele Frauen wollten eigentlich keine PDA, aber geben während der Geburt plötzlich nach. Die meisten dieser Frauen sind im Nachhinein unzufrieden mit sich selbst. Mach es nicht wie sie: Entscheide dich VOR der Geburt für oder gegen die PDA. Es ist viel einfacher und befriedigender. Notiere deine Entscheidung auf deinem Geburtsplan und diskutiere sie im Voraus mit deinem Arzt. Dies ist der beste Weg, nicht der Versuchung zu unterliegen und es nachher zu bereuen. Es ist extrem schwierig, ein Angebot der Anästhesie unter Schmerzen zu verweigern. Sei dir auch bewusst, dass sich hinter jeder Bitte um die PDA eine Angst und ein großes Bedürfnis nach Beruhigung verbirgt. Manchmal genügt schon ein Wort, ein Blick, eine Geste, um Mut und Vertrauen wiederzufinden.

Ob mit oder ohne PDA, ich wünsche dir eine wunderschöne Geburt!

Und du?

Planst du auch eine Geburt ohne PDA oder hast mit dieser Anästhesie schon Erfahrungen gemacht? Deine Meinung interessiert mich sehr!

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9 thoughts on “PDA: 7 Nebenwirkungen, die dir keiner sagt

  1. Ich habe zwei Geburten ohne PDA hinter mir. Ich hätte mir niemals eine PDA geben lassen und hab darüber auch schon in meiner zweiten Schwangerschaft gebloggt: http://www.nordherzblog.de/2016/10/25/ohne-pda-geht-nichts-oder/

    Ich habe eine PDA nie in Betracht gezogen. Wieso sollte man eigentlich? Es gibt so viele Schmerzmittel-Alternativen. Von Homöopathie über Schmerzmittel-Tropf bis hin zu krampflösenden Spritzen. Ich habe ganz oft das Gefühl dass die Schwangeren davon gar nichts wissen.

    Bei „Hast/Hattest Du denn keine Angst vor den Schmerzen?“ weiß ich immer nicht ob ich lachen oder mit den Augen rollen soll. Wie haben das denn die ganzen Frauen in den Jahren und Jahrtausenden vor uns gemacht als es noch keine PDA gab?

  2. Super informativer Beitrag! Ich habe mich vor der Geburt meiner erste Tochter wirklich intensiv mit dem Thema beschäftigt und habe mich gegen eine PDA entschieden, da es so viel gibt was dagegen spricht. Nun habe ich gerade meine zweite Geburt ohne PDA hinter mir, habe meinen Mann zwar kräftig angeschrien, meine Entscheidung aber keinen Moment bereut! 😉 😀

    LG Moni

  3. Danke für diesen wirklich sehr informativen Artikel. Ich versuche in meinem Freundeskreis das Thema Geburt schon gar nicht mehr anzusprechen. Ein Großteil meiner Freundinnen hat mit einem geplanten Kaiserschnitt entbunden und da löst allein der Wunsch nach einer natürlichen Geburt bereits ungläubige Blicke aus. Nur gut das mein Partner ganz auf meiner Seite steht und auch bereit ist im Kreißsaal diesen Wunsch vor den Geburtshelfern zu verteidigen. Die Infos in diesem Blog haben mich übrigens nur ein weiteres Mal in meiner Entscheidung bestärkt.

  4. Ich wollte auch nie eine PDA. Meine ersten beiden Kinder habe ich auch ohne geboren. Und ich war glücklich damit. Die zweite Geburt war sogar sehr schmerzarm. (Dank HypnoBirthing). Mein drittes Kind wollte ich wieder ohne PDA bekommen. Doch bis zum Schluss war nicht klar, ob ich überhaupt normal entbinden kann oder ob es ein Kaiserschnitt wird. Daher musste ich mich wohl oder übel mit PDA und Co auseinander setzen. Und ich beschloss, wenn es eben sein muss dann muss es sein.

    Dann stand in der 41. SSW endlich fest, dass ich spontan entbinden kann. Doch durch den Stress und die ganzen Ängste in der Schwangerschaft habe ich das Vertrauen in meinen Körper verloren und hatte einfach Angst. Da half diesmal leider auch kein HypnoBirthing. Als sich dann mein drittes Kind angekündigt hat, war ich mit den Nerven am Ende. Zwei Stunden habe ich standgehalten, dann wollte ich doch eine PDA. Ich konnte mich einfach nicht entspannen und verkrampfte sehr, was zu sehr schmerzhaften Wehen führte. Es dauerte etwas und es musste mehrmals gestochen werden. Was ich aber in dem Moment nicht als schlimm empfunden habe. Ich hatte aber auch super Ärzte, die sehr beruhigend waren. Für mich war die PDA das Beste was ich tun konnte. Wehen hörten zwar auf und ich kam an den Wehentropf aber ok, dass wusste ich ja vorher. Ich legte mich hin und entspannte mich und konzentrierte mich auf mein Baby und die Öffnung des Muttermunds. Zwei Stunden später ging ich auf Toilette (ich konnte ohne Probleme laufen) und merkte das mein Baby kommt. Ich bekam es im Stehen und konnte es mit meinem Mann in Empfang nehmen. Es war einer der wunderschönsten Momente in unserem Leben. Ich bin weder gerissen noch sonst was. Ich habe vor Glück geweint, wie auch bei meinen Geburten ohne PDA.
    Seitdem sind ein paar Tage vergangen. Stillen klappt wunderbar und ich hatte schon am zweiten Tag meinen Milcheinschuss. Mein Baby ist ausgeglichen und ich habe fast keine Nebenwirkungen der PDA. Die Einstichstelle drückte anfangs etwas und ich habe leichte Rückenschmerzen. Aber ansonsten geht es mir gut.

    Ich persönlich finde, man sollte ohne PDA versuchen zu entbinden. Wenn es aber einfach nicht (mehr) geht und man sich für eine PDA entscheidet, sollte man keine Angst vor möglichen (!) Nebenwirkungen haben. Denn Angst macht jede Geburt schwerer und erhöht das Verletzungsrisiko, ob mit oder ohne PDA.
    Panikmache vor einer PDA im Vorfeld hilft daher auch nicht unbedingt. Es kann schief gehen, aber auch klappen.
    Man sollte sie aber auch nicht leichtfertig verlangen!!! (Und sich vorher genau informieren und bereits alles unterschreiben usw.)
    Eine Geburt muss nicht schmerzhaft sein und wir Frauen sind dafür gemacht Kinder zu bekommen.

  5. hallo
    hatte 3 wunderschöne geburten mit pda und bin eine der glücklichsten mǘtter der welt dank pda
    habe mein erstes von 4 kinder ohne bekommen nachdem ich diese hetzschrift und andere blog#s gelesen hatte
    unter höllenqualen geboren und habe NACH DIESER SEHR SCHMERZVOLLEN ERFAHRUNG mein kind 2 monate lang gehasst schliesslich hat der kleine fratz mir die beschissensten stunden meines lebens beschert

  6. Wenn eines gewiss ist bei einer Geburt, dann dass der beste Schlachtfeld hinfällig ist sobald der erste Schuss gefallen ist. Die meisten, um nicht sogar zu sagen alle meiner Freundinnen inkl. mir haben sich auf die bevorstehende Geburt ihres Kindes gut vorbereitet und wollten eine natürliche Geburt. Nur zu 99 Prozent kam es dann anders als geplant. Bei der Geburt meiner ersten Tochter hatte ich trotz erfolgten Blasensprung keine Wehentätigkeit. Die Enzündungswerte stiegen trotz Antibiotikagabe und das Einleiten der Geburt funktionierte auch nicht. Man sagte mir das Kind müsse in den nächsten 12 Std. auf die Welt kommen sonst bekommt es eine Sepsis und ich kam an den Wehentropf. Die Folge war dass ich mich mit jeder Wehe heftigst übergeben musste und schon bald keine Kraft mehr hatte. Ich habe daraufhin eine PDA erhalten, das Erbrechen hörte auf und ich konnte mich erholen. Ich habe es der PDA zu verdanken, dass ich mein Kind normal entbinden konnte sonst wäre es ein Kaiserschnitt geworden. Meinen Freundinnen erging es da ähnlich. Jeder der so entbinden konnte wie er es geplant hatte, darf sich wirklich glücklich schätzen. Dieses Glück hatte ich bei beiden Kindern nicht. Was die letzte Phase der Geburt betrifft kann ich nur sagen, dass ich da keine PDA mehr hatte denn die wurde für die Austreibungsphase rechtzeitig gestoppt. Ich konnte da alles spüren und wunderbar aktiv mitarbeiten. Muss man nachher genäht werden hat sie wiederum einen Vorteil denn dann wird sie noch einmal aktiviert. Niemand kann bereits vor der Geburt sagen ob er eine PDA will bzw. braucht. Das entscheidet die Situation.

  7. Da muss ich paar sachen widersprechen: Beweglichkeit, Spüren und Stillen.
    Mit meiner PDA konnte ich laufen, sie war gut gesetzt, so dass ich zu der Austreibungsphase hin alles gespürt habe ( viel zu gut) und wir stillen mittlerweile im 3 Jahr.

    Außerdem konnte ich mich unter der PDA 1,5 h ausruhen und etwas schlafen. Sonst hätte ich den Rest der Geburt gar nicht mehr gepackt nach 2 schlaflosen Nächten.

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