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Buchtipp: unassisted childbirth -Alleingeburt- von Laura Kaplan Shanley [Video]

In diesem Video stelle ich euch das englische Buch über Alleingeburt „unassisted childbirth“ von Laura Kaplan Shanley vor. Viel Spaß beim Schauen!

Hier der Text zum Video:

Tiergeburten verlaufen einfach und schnell

Ist es nicht erstaunlich, dass im Gegensatz zum Menschen, Tiergeburten ohne offensichtliche Anzeichen von Schmerz oder Leiden schnell und ohne Interventionen verlaufen? Generell ziehen sich die Tiere zurück und profitieren oft von der nächtlichen Stille, um ihre Junge zu kriegen.

Geburten in Naturvölkern auch

Seit Jahrtausenden haben Frauen mit der gleichen Leichtigkeit wie andere Säugetiere entbunden. Diejenigen, die Geburten in Naturvölkern beobachtet haben, beschreiben sie ähnlich wie Tiergeburten. Die Autorin zitiert viele Beispiele von Frauen aus verschiedenen Stämmen, die alleine gebären, ohne jegliche Hilfe. Die Tlingits aus Alaska scheinen so entspannt bei ihrer Geburt zu sein, dass diese manchmal während des Schlafes stattfindet.

Warum nicht Geburten in unserer modernen Welt?

Physiologisch kann man eine Frau aus der heutigen Gesellschaft mit einer Frau aus Naturvölkern nicht unterscheiden und zwischen den Menschen und anderen Säugetieren gibt es kaum Unterschiede. Wie kommt es also dazu, dass sie so unterschiedlich gebären?

Im Gegensatz zur primitiven Frau, hat die Frau unserer heutigen Gesellschaft das Vertrauen in die Kraft, alleine zu gebären, verloren. Sie ist geprägt durch ihre Kultur, welche auf Glauben basiert, die Angst, Scham und Schuldgefühle auslösen. So hört sie nicht mehr auf ihr inneres Selbst, welches ihr ermöglicht ihr Kind sicher und geborgen natürlich zur Welt zu bringen, wie es seit Generationen der Fall war.

Krankenhausgeburten sind riskant

Oft sagt die Frau: “Gott sei Dank war ich zur Geburt im Krankenhaus. Es kam zu Komplikationen und der Arzt hat mein Baby gerettet.” Sie überlegt sich nicht, ob das Einmischen der Ärzte nicht die Ursache der Komplikationen gewesen sein könnte. Tatsächlich haben viele Studien gezeigt, dass die Störung der Geburt durch Ärzte die erste Ursache von Komplikationen während des Geburt sind. Viele Ärzte greifen ein, um sich zu schützen. Sollte es zu Komplikationen kommen, können Sie stets behaupten, alles getan zu haben, was sie konnten und riskieren somit nichts. In den USA wird eine Rekordzahl an Ärzten verklagt, vor allem im Bereich der Geburtshilfe.

Die Autorin listet die vielen Risiken der Eingriffe bei Krankenhausgeburten: häufige vaginale Untersuchungen, Episiotomie (obwohl warme Dammkompressen und Massagen des Dammes mit Öl effektiver sind), die Einname von Medikamenten z.B. bei einer PDA, die den normalen Geburtsablauf durcheinanderbringen und das Baby schwächen. Brutale Eingriffe beim Baby, wie das Absaugen von Schleim, die frühzeitige Durchtrennung der Nabelschnur, Injektionen und die Trennung von der Mutter. Viel zu viele Krankenhausgeburten werden künstlich eingeleitet, obwohl bei 50% der Frauen, welche anscheinend den Geburtstermin überschritten haben, es letztendlich nicht stimmte. So kommt es vor, dass sie letztendlich ein Frühchen haben.

Im Gegensatz zur weit verbreiteten Illusion, sind Frauen und Kinder absolut nicht sicherer im Krankenhaus. Mit einer guten Vorbereitung kann eine Hausgeburt nicht nur sicherer sein, aber auch von der gleichen Technologie unterstützt werden. Sich für eine Hausgeburt zu entscheiden, bedeutet nicht unbedingt, um jeden Preis zu Hause zu bleiben, aber einfach nur Hilfeleistung aufzusuchen, wenn es wirklich nötig ist, wie bei anderen natürlichen Funktionen, wie laufen, sprechen, atmen und essen auch.

Die Rolle des Vaters während des Geburt

Beim Lesen dieses Buches entdeckt man den wahren Platz des Vaters während der Geburt. Obwohl heutzutage durch verschiedene Praktiken, wie z.B. der Haptonomie angestrebt wird, den werdenden Papa  immer mehr mit einzubeziehen, wird er doch während des Geburt selbst nicht berücksichtigt (vor allem bei Krankenhausgeburten, wo der Arzt völlig seinen Platz einnimmt). Dabei sollte er es sein, der das Baby empfängt und es auf den Bauch der Mama legt. Man realisiert, wie dieser wichtige Moment die Verbundenheit des Paares prägen kann. Es geht darum, weiterzuführen was bei der Empfängnis entstanden ist, und nicht einfach nur da zu sein.

Die Geburt selbst in die Hand nehmen

Wenn man eine erfolgreiche Geburt haben möchte, sollte man aufhören, die Ärzte und selbst die Hebammen als Retter anzusehen. Sie sind Menschen wie wir, nicht mehr, nicht weniger. Wir sind unsere eigenen Retter. Ist es nicht Zeit für uns, mutig zu sein und unser eigenes Leben in die Hand zu nehmen? Sich von der Abhängigkeit von Autorität zu lösen ist sicherlich nicht einfach, aber unsere Anstrengungen werden durch das größte aller Geschenke belohnt: unsere Freiheit.

Der starke Einfluss unseres Glaubens

Laura Kaplan Shanley sagt, dass es nicht ausreicht, sich von der medizinischen Welt und ihren Protokollen zu entfernen, um eine einfache Geburt zu haben. Sie erklärt, dass negative Überzeugungen zur Geburt, welche in uns Angst, Scham und Schuldgefühle auslösen, in unserer Gesellschaft tief verwurzelt sind und zu einer schmerzhafte Geburtsempfindung führen.

Wir müssen uns also von einschränkenden Glaubenssätzen befreien und uns, wie die primitive Frau, mit unserem inneren Selbst verbinden, welches durch Träume, Impulse und Intuition mit uns spricht.

Seit Jahrtausenden haben die Frauen mit der gleichen Leichtigkeit wie andere Säugetiere entbunden. Sie können es heutzutage wiederentdecken, indem sie ihren Instinkten vertrauen.

Der Vorteil einer Alleingeburt

Das Alleinsein kann für die Gebärende von Vorteil sein. Wenn sie nicht von besorgten Beobachtern umgeben ist, die sie “beruhigen” wollen, ist sie frei Unterstützung und Führung in sich selbst zu finden. Michel Odent stimmt dem zu. Er sagt, je mehr Beobachter es gibt, desto länger dauert die Geburt.

Man kann übrigens das gleiche Phänomen bei Tieren beobachten: werden Schafe zum Beispiel bei der Geburt beobachtet oder gestört, verlangsamen ihre Wehen sich stark und oft wird die Hilfe eines Tierarztes benötigt. Wie die Tiere, sollte die Frau also ihren Instinkten folgen und sich abschotten, nicht weil sie den anderen misstraut sondern weil sie sich selbst vertraut.
Dieses Buch beinhaltet viele Zitate von Experten und Studien. Es ist leicht zu lesen und schnell gelesen. Manchmal können einem die Berichte, Zitate und Experten etwas entfernt scheinen, da sie schon datieren und alle Referenzen beziehen sich auf die USA. Im zweiten Teil des Buches gibt es viele Berichte von Alleingeburten, darunter auch den der Autorin selbst.

alleingeburtLaura Kaplan Shanley hat ihre vier Kinder (wovon eins in Steißlage war), ohne Hilfe alleine zur Welt gebracht. Diese Erfahrung hat ihr Leben verändert. Überzeugt von ihren eigenen Geburtserlebnissen sowie ihrer zahlreichen Recherchen, dass es nichts zu befürchten gibt, außer die Angst selbst, hat sie die Bewegung der Alleingeburt ins Leben gerufen und macht Geburtsberatung.

Dieses Buch verstärkt unser Vertrauen in die innere Fähigkeit, unsere Kinder alleine zu gebären. Es gibt Kraft und Energie, ich kann dir nur empfehlen, es zu lesen!

 

Und du? Was hälst du von einer Alleingeburt? Teile deine Meinung hier im Kommentar, danke!

 

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