fermer la fenetre

GRATIS GEBURTSFÜHRER

Entdecke die 10 Geheimtipps
einer sanften Geburt

Geburtsführer

Geburt

8 Tipps, um die Mutter während der Geburt gut zu begleiten

An alle Papas und andere Geburtshelfer

Eine Geburt zu begleiten, bedeutet in erster Linie zuzuhören, die Mutter zu lieben und zu respektieren. Auf hormoneller Ebene trägt deine Präsenz und Liebe zur Produktion von Oxytocin bei der Mutter bei, welches sie in einen Zustand der Entspannung und des Glücks versetzt, um so sanft gebären zu können.

Hier sind unsere 8 Tipps, die Vätern und anderen Geburtsbegleitern helfen sollen, das Vertrauen während der gesamten Geburt zu bewahren, um so der Mutter eine Geburt ohne Angst und Schmerzen zu ermöglichen:

1) Vertraue der Mutter

Die Mama, welche auf ihren Körper hört, weiß genau, wie sie sich bewegen will und welche Position sie einnehmen möchte, damit die Geburt gut vorangeht. Deine Aufgabe ist es, ihr zu vertrauen und zu akzeptieren, was ihr Körper verlangt. Niemand auf der Welt weiß besser als sie selbst, was sie benötigt.

2) Erschaffe ein sicheres Umfeld

Entlaste die Mutter von allen Anliegen, welche von außen auf sie zukommen könnten, indem du eine “Sicherheitszone” zwischen ihr und der Außenwelt aufbaust. Keine Unterbrechung sollte den heiligen Raum der Geburt stören, ohne dass du es entschieden hast, sei es ein klingelndes Telefon, ein helles Licht oder das Eintreten einer Person.

3) Sei ruhig und geduldig

Die Mama sollte sich keine Sorgen machen, weil sie deine Besorgnis sieht. Beginne bei dir selbst: entspanne dich, damit du die Geburt mit Ruhe und Geduld begleiten kannst. Lass deine eigenen Anliegen und deinen Stress vor der Tür. Deine Ängste übertragen sich automatisch auf die Mutter, auch wenn du es nicht willst. Auf gleiche Weise überträgt sich auch deine Ruhe und Entspannung auf alle Anwesenden. Selbst wenn die Mutter zweifelt oder in Panik gerät, kannst du entscheiden, ihrem Körper und dem des Babys zu vertrauen und so erneut eine entspannte Atmosphäre herstellen.

4) Fühle und höre auf die Bedürfnisse der Mutter

Vertraue dir und vertraue der Mutter. Fühle und höre auf die Bedürfnisse der Mutter. Das Allerwichtigste ist, dass ihre Bedürfnisse erfüllt sind, vor allem die nach Sicherheit, nach Liebe und nach Intimität.

Achte auch darauf, dass sie ihren physiologischen Bedürfnissen nachgeht: bring ihr ein Glas Wasser oder frisch gepressten Saft, eine Kleinigkeit zu essen und hilf ihr, sich zu entspannen. Vielleicht möchte sie auch eine Massage oder benötigt deine Hilfe, um eine bestimmte Position einzunehmen.

5) Nimm nichts persönlich

Eine gebärende Frau kommuniziert generell mit ihrem ganzen Körper und nimmt keine Rücksicht, um ihre Bedürfnisse auszudrücken … Stelle dich also darauf ein, dass sie dir mitten während der Geburt mit einem Handzeichen zu verstehen gibt, dass du das Zimmer verlassen oder im Gegenteil ihr näher kommen sollst … dies ist sehr üblich! Vergiss nicht, dass sie einen intensiven Moment der Wahrheit lebt, indem sie voll mit ihrer Weiblichkeit und Wildheit verbunden ist. Es gibt nichts Schöneres und Wahreres als diese Momente! Nach der Geburt wird dich diese sehr direkte und formlose Kommunikationsweise der Mutter bestimmt zum Schmunzeln bringen …

6) Kenne den Geburtsverlauf

Eine natürliche, spontane Geburt besteht aus drei Phasen:

1) Die Eröffnungsphase – die Geburt beginnt

Diese erste Phase gliedert sich in drei Unterphasen, welche stets an Intensität zunehmen:

Das Einsetzen der Geburtswellen
Die aktive Phase (5-7 cm Dilatation)
Die Übergangsphase (7 cm bis komplette Dilatation)

2) Die Austreibungsphase – das Baby kommt

3) Die Nachgeburt – es ist geschafft

7) Hilf der Mutter über eine Blockade hinweg

Schlag ihr vor, sich in eine neue Position zu begeben, sich zu bewegen, tiefer zu atmen und erinnere sie an all die tolle Geburtsarbeit, die sie schon geschafft hat. Es handelt sich meist um psychologische Blockaden und oft kann es hilfreich sein, den Widerstand zu erforschen, der sich in ihr aufgebaut hat. Eine stockende Geburtsarbeit kann zur Folge haben, dass die Mama schnell Vertrauen verliert und so in den Teufelskreis Entmutigung -> Blockade -> Erschöpfung kommt. Lob sie für alles, was sie schon geschafft hat und ermutige sie weiterzumachen. Dein Zuhören und deine Empathie sind grundlegend, um ihr zu helfen loszulassen und sich erneut mit ihrem Körper und ihrem Baby zu verbinden.

8) Hilf der Mutter, die Geburtswellen zu empfangen und ihrem Körper zu vertrauen

Für alle Eltern, die sich während der Schwangerschaft auf eine sanfte Geburt vorbereitet haben (durch Hypnose, Visualisierung, Entspannungs- und Atemübungen), wird es sicherlich oft die Gelegenheit geben, die Aufmerksamkeit der Mutter auf ihre Atmung zurückzuführen, um die Geburtswellen und Babys Weg durch den Geburtskanal optimal zu begleiten. Jedes Mal, wenn du siehst, dass ihr Körper Widerstand leistet, atme tief mit ihr ein und aus, begleitet von schöner Geburtsmusik, die sie sich im Vorhinein ausgesucht hat. Gib ihr Vertrauen und hilf ihr, ihre positiven Geburtsaffirmationen zu wiederholen.

Eure Erfahrungen und Meinungen zur Geburtsbegleitung interessieren uns! Erzählt sie uns in den Kommentaren, vielen Dank!

Schreibe einen Kommentar